
HSC-, Mikro- und Hartfräsen
Bearbeitungszentren von KERN und DECKEL MAHO an drei Standorten. Zerspanungswerkzeuge ab 0,10 mm Durchmesser, Bohrungen ab 0,03 mm.
Drei Fräsverfahren, damit ein Bauteil nicht dreimal umziehen muss.
Hochgeschwindigkeitsfräsen bringt Zeit, Mikrofräsen bringt Dimension, Hartfräsen bringt Oberflächen, die sonst geschliffen werden müssten. Wir haben alle drei im Haus, und zwar so, dass ein Bauteil zwischen ihnen die Aufspannung möglichst nicht wechselt.
Mit Tischlasten von 50 bis 12.000 kg und Verfahrwegen bis 2.030 mm reicht das Spektrum vom Teil auf der Fingerspitze bis zum Werkzeug, das zwei Personen tragen. Beides läuft im selben Betrieb und über dieselbe Qualitätslenkung.
Grenzen beim Fräsen.
Damit entstehen Konturen und Radien, für die sonst der Erodierdraht nötig wäre.
Mikrobohren auf den KERN Bearbeitungszentren, anschließend optisch geprüft.
Große Formen und Werkzeugplatten in einer Aufspannung statt in Abschnitten.
Freiformflächen und Hinterschnitte ohne Umspannen, auch im Betrieb ohne Bediener.
KERN Pyramid Nano, zweimal im Haus.
Die Pyramid Nano ist für Bauteile gebaut, die höchste Präzision und Oberflächenqualität verlangen und gleichzeitig kurze Bearbeitungszeiten. Ihre Achsen sind hydrostatisch gelagert und angetrieben und arbeiten praktisch verschleißfrei.
Die Hydrostatik erlaubt hohe Beschleunigungen bei gleichzeitig starker Vibrationsdämpfung. Zusammen mit dem KERN-eigenen Temperaturmanagement steht die Maschine zu jedem Zeitpunkt in einem definierten Zustand.
Der integrierte Werkstückwechsler übernimmt fünfachsig simultane Aufgaben auch ohne Bediener. Zusammen mit den Automatisierungseinrichtungen an den anderen Zentren fertigen wir nachts und am Wochenende weiter.

Wofür welches Fräsverfahren.
- Formen und Werkzeugeinsätze
- Freiformflächen in gehärtetem Stahl
- kurze Bearbeitungszeiten bei großen Volumina
- DECKEL MAHO und KERN HSPC
- Werkzeuge ab Ø 0,10 mm
- Bauteile im Millimeterbereich
- Mikromechanik und Medizintechnik
- KERN Pyramid Nano, KERN Evo
- Bohrungen ab Ø 0,03 mm
- Düsen, Kanäle, Entlüftungen
- optische Prüfung jeder Bohrung
- KERN Pyramid
Die Automatisierungseinrichtungen bieten hohe Autonomie und zuverlässige, mannlose Bearbeitung, 24 Stunden an 7 Tagen. Das verkürzt Durchlaufzeiten, ohne die Prozesssicherheit anzutasten, weil kritische Prozesse messtechnisch überwacht werden.
Fertigung ohne BedienerFragen zum Fräsen.
Was ist Mikrofräsen?
Mikrofräsen ist spanende Bearbeitung mit Werkzeugen unter etwa einem halben Millimeter Durchmesser. Wir fräsen ab 0,10 mm Werkzeugdurchmesser. In diesem Bereich entscheiden Rundlauf, Spindeldrehzahl und Temperaturführung über das Ergebnis, nicht mehr der Vorschub.
Wie klein darf ein Detail beim Fräsen werden?
Wir fräsen mit Zerspanungswerkzeugen ab 0,10 mm Durchmesser und bohren ab 0,03 mm. Damit entstehen Konturen und Radien, die sonst erodiert werden müssten. Ob Ihr Detail darunter fällt, hängt zusätzlich von Tiefe, Werkstoff und Zugänglichkeit ab.
Fräsen Sie auch gehärtete Werkstoffe?
Ja. Hartfräsen gehört zum Standard, ebenso HSC-Fräsen mit hohen Drehzahlen. Auf den KERN Bearbeitungszentren entstehen dabei Oberflächen, die eine Nachbearbeitung durch Schleifen oder Erodieren in vielen Fällen ersparen.
Wie groß dürfen die Teile sein?
Die Tischlasten reichen von 50 bis 12.000 kg, die Verfahrwege bis 2.030 mm. Vom Mikrobauteil bis zum schweren Werkzeugkörper läuft alles im selben Haus, ohne dass ein Teil für einen Arbeitsgang das Gebäude verlässt.
Zeichnung da, Toleranz kritisch?
Wir sagen Ihnen, ob das Detail gefräst oder erodiert wird und warum.
