
Mikromechanik
Wir fertigen in Mikrodimensionen, die vor Jahren noch undenkbar waren. Bohrungen ab 0,03 mm, Zerspanungswerkzeuge ab 0,10 mm.
In dieser Größenordnung ist das Messen das schwierigere Problem.
Eine Bohrung mit 0,03 mm Durchmesser herzustellen ist eine Sache. Nachzuweisen, dass sie 0,03 mm hat, ist eine andere. Deshalb steht in der Mikromechanik die Messtechnik gleichberechtigt neben der Fertigung.
Wir arbeiten optisch mit KEYENCE Bildmesstechnik, taktil auf MITUTOYO Koordinatenmessmaschinen und attributiv unter mehreren Mikroskopen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind darauf trainiert, mögliche Nonkonformitäten zu entdecken, also das zu sehen, was kein Messwert ausgibt.
An zwei Standorten stehen Mikrobearbeitungszentren mit Zerspanungswerkzeugen ab 0,10 mm Durchmesser zur Verfügung.
Der Maßstab, an dem man es sieht.
Das abgebildete Bauteil steht auf einer 1-Cent-Münze. Bauteile dieser Größe entstehen mit Zerspanungswerkzeugen ab 0,10 mm Durchmesser, ihre Bohrungen ab 0,03 mm.
Für Konturen, die schmaler sind als jedes Werkzeug, oder für Innenecken, die scharf bleiben müssen, wechseln wir auf das Mikro-Drahterodieren mit Dünndraht ab 0,03 mm.
Beide Wege stehen im selben Haus, deshalb entscheidet die Geometrie darüber und nicht die Ausstattung.

Verfahren in Mikrodimensionen.
- Werkzeuge ab Ø 0,10 mm
- KERN Pyramid Nano und KERN Evo
- fünfachsig simultan
- an zwei Standorten
- Bohrungen ab Ø 0,03 mm
- Düsen, Kanäle, Entlüftungen
- optische Prüfung
- KERN Pyramid
- Dünndraht ab Ø 0,03 mm
- scharfe Innenecken
- Arbeitsraum 350 × 250 × 250 mm
- Agie Cut Vertox
Teil kleiner als der Fingernagel?
Sagen Sie uns das kritische Maß, wir sagen Ihnen, wie wir es nachweisen.
